Tischkalender 2019

Der Tischkalender 2019 zugunsten von „Zukunft für Johannes Hablik“

Der Kalender ist leider ausverkauft – vielen Dank für den großen Zuspruch!

Infos über Johannes Hablik finden Sie unter:  www.johannes-hablik.de

Verkaufspreis pro Kalender : 6,95 €  

Pro Kalender gehen 2,00 € an „Zukunft für Johannes Hablik e.V.“

Vorverkaufstellen:

  • Buch & Co, Leuschner Str. 14, Ober-Ramstadt
  • Frühstücks Ecke to go, Darmstädter Str. 2, Ober-Ramstadt
  • Bartholomäus-Schänke, Steinackerstr. 63, Ober-Ramstadt

Versand(zzgl. 2,50 Versandkostenpauschale) direkt über: reinihai@aol.com

Zu den Kalenderbildern:

Europäischer Luchs

Als größte europäische Wildkatze galt der Luchs Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Er zählt zu den Rückkehrern in der deutschen Wildnis.

Die Pinselohren haben ein phantastisches Hörvermögen und können eine Maus aus 50 Metern Entfernung hören!

Sie beanspruchen ein Revier von bis zu 450 Quadratkilometern. Auch in Hessen & im Odenwaldkreis wurden Luchse wieder nachgewiesen.

Fischotter

Eigentlich sehr bekannt, doch den wenigsten dürfte bewusst sein, dass er ein ans Wasserleben angepasster Marder ist!

Er besitzt keine Fettschicht die ihn vor der Kälte des Wassers schützt. Hierfür dient sein Fell, dass mit 50.000 Haaren pro Quadratzentimeter eine außerordentliche Dichte besitzt.

Zuletzt begegnete ich einem Fischotter in einem Altrheinarm.

Basstölpel

Eine sehenswerte Vogelart, die auf Helgoland die einzige Kolonie auf deutschem Boden darstellt.

Sie etablierte sich fast zeitgleich mit den Kegelrobben Mitte der neunziger Jahre auf der Insel, wo man sie aus nächster Nähe beobachten kann.

Von März bis Ende September kann man die Flugkünstler auf dem Lummenfelsen und der Langen Anna sehen.

Helgoland

Helgoland wird oft als die einzige Hochseeinsel Deutschlands bezeichnet. Geografisch gesehen gehört sie allerdings zum Festlandsockel und ist somit eigentlich keine Hochseeinsel.

Trotz allem ist sie mit der vorgelagerten Insel „Düne“ ein bemerkenswertes Naturparadies.

Eine Kegelrobbenkolonie, die seit mitte der 90er , Jahr für Jahr einen neuen Geburtenrekord aufstellt und Deutschlands einzige Basstölpel Kolonie sind nur einige der Highlites.

Feuersalamander

Er gehört zu unseren farbenfrohsten Waldbewohnern. Doch nur wenige kennen seine wundersame Lebensweise.

Dabei ist er ein wahrer Evolutionsartist und hat es sogar geschafft, Charles Darwins Evolutionstheorie etwas auf den Kopf zu stellen.

Salamanderlarven verbringen ihr Jungstadium als reine Wasserbewohner in klaren, sauerstoffreichen Gewässern. Die Salamanderpopulation in Deutschland ist derzeit von einem eingeschleppten Hautpilz stark bedroht.

Wolf

Der Wolf zählt zweifelsohne zu den bekanntesten Rückkehrern der deutschen Wildnis und polarisiert die Gesellschaft wie fast keine andere Art.

Ohne ein qualifiziertes Wildlife Management hätte er keine Chance in unserer Gesellschaft zu überleben.

Einer Gesellschaft, die leider verlernt hat mit der Natur zu leben und sich mit größeren Predatoren zu arrangieren und sie zu respektieren!

Kegelrobbe

Die Kegelrobbe ist Deutschlands größtes Raubtier! Bullen erreichen eine Länge von gut drei Metern, bei einem Gewicht von 300 Kilo.

Nirgendwo sonst kann man sie so gut wie auf der Helgoländer Düne beobachten.

Seit Mitte der neunziger Jahre haben sie die Düne Helgoland besiedelt und stellen seitdem von Jahr zu Jahr einen neuen Geburtenrekord auf(in der Wurfsaison 2017/2018 über 450 Neugeburten).

Partnachklamm (bei Garmisch-Partenkirchen)

Die Partnachklamm ist eine 700 Meter lange und von der Partnach teilweise über 80 Meter tief eingeschnittene Klamm im Reintal nahe Garmisch-Partenkirchen. Die Talsohle befindet sich bei ungefähr 800 m ü. NHN in Klammmitte. 1912 wurde Die Partnachklamm wurde 1912 zum Naturdenkmal erklärt und ist seither auch begehbar.

Steile Felswände, der milchig grüne Wildfluss und Gesteinswege machen die Landschaft einzigartig.Konnte man sich früher nur unter Lebensgefahr der Partnach nähern, stehen heute gleich zwei schöne und sichere Wege offen. Ist man schwindelfrei, bietet eine eiserne Brücke faszinierende Perspektiven aus fast 70 Metern Höhe. Sehr viel dichter am Wasser liegt der bequeme Weg, der früher von Holzarbeitern, Forstleuten und Jägern genutzt wurde. Von hier aus sind die tosenden Wasser zum Greifen nah.(Quelle: grainau.de)

Europäische Wildkatze

Zwischenzeitlich galt sie in Deutschland als so gut wie ausgerottet, ist aber in einigen Lebensräumen zurückgekehrt.

Da sie eine geringe Reproduktionsrate hat, ist die Wildkatze weiterhin auf Artenschutzmaßnahmen angewiesen. 

Mit unseren Hauskatzen hat die Europäische Wildkatze nur wenig zu tun. Denn alle Hauskatzen stammen von einer afrikanischen Art und von Arten des Orients ab. Die bei uns heimischen Wildkatzen sind jedoch „echte Europäer“.

Kegelrobbe im Babyfell

Ab November bringen die Helgoländer Kegelrobben ihre Jungen zur Welt. Dann wird die vorgelagerte Düne zum größten Kreissaal der Nordsee.

Im Gegensatz zu den Seehunden, kommen Kegelrobben mit einem weißen, flauschigen Fell(Lanugo) zur Welt, welches sie vor Kälte schützt und nach ca. 6 Wochen von normalem Fell ersetzt wird.

Während der ersten 4 Wochen legen die knuddeligen Pelzknäuel an jedem Tag 2 Kg an Gewicht zu!
Die Entwöhnung beginnt nach ca. 4 Wochen. Bitte halten Sie sich unbedingt an die Regeln und Empfehlungen des Vereins Jordsand und der Gemeinde Helgoland – oder nehmen Sie noch besser an einer interessanten, offiziellen Führungen teil.

Wisent

Der Wisent(Europäischer Bison) gilt bzw. galt als Europas grösstes Landsäugetier und war zwischenzeitlich ausgestorben.

Durch Artenschutz und Wiederansiedlungsprojekte gibt es tatsächlich wieder frei lebende Exemplare dieser beeindruckenden Tiere in Europa.

Unter anderem auch eine Gruppe von 20 Tieren im Rothaargebirge. Doch selbst diese kleine Herde hat brandaktuell einen juristischen Zank ausgelöst.

Lusen

Der Lusen(1373m) zählt zu den höchsten Gipfeln des Nationalparks Bayerischer Wald.

Der NP Bayerischer Wald wurde erst 1970 gegründet und ist der erste offizielle Nationalpark Deutschlands. Der Leitsatz: Natur Natur sein lassen – ohne Eingriff des Menschen.

Nach dem Befall des Borkenkäfers 1990 wird dieser Leitsatz allerdings kontrovers diskutiert. Doch lehrt uns mittlerweile die Entwicklung dieser unberührten Wildnis, dass die Natur ohne den Eingriff des Menschen langfristig den besten Weg findet. 

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